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Enerige & Management > Gasnetz - Power-to-Gas-Anlage im Schiffscontainer
Bild: zozzzzo / Fotolia
GASNETZ:
Power-to-Gas-Anlage im Schiffscontainer
Eine Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erzeugt synthetisches Erdgas aus Klärschlamm und erneuerbarem Strom.
 
Als „Durchbruch“ bezeichnet das Karlsruher Institut für Technologie, was den Ingenieuren von Ineratec gelungen ist: Sie haben eine chemische Reaktortechnologie entwickelt, die auf sehr kleinem Raum installiert werden kann. In einem Schiffscontainer haben die Gründer des KIT-Spin-Off eine Pilotanlage untergebracht, die zunächst 100 Kubikmeter Gas pro Tag produzieren soll.

Die Anlage steht in der Kläranlage der spanischen 200 000-Einwohner-Stadt Sabadell in der Nähe von Barcelona. Dort kommt reichlich Klärschlamm mit entsprechend viel CO2 vor. Das klimaschädliche Gas reagiert mit Wasserstoff, der in einer Elektrolyse mit regenerativ erzeugtem Strom erzeugt wird. Das gewonnene Methan lässt sich dann in das vorhandene Erdgasnetz einspeisen. Nach Angaben des KIT beträgt die Gasspeicherkapazität in Spanien rund 30 Mrd. kWh. Dem Branchenverband Wind Europe zufolge waren Ende 2017 in Spanien insgesamt 23,2 GW an Windkraftleistung installiert.
 
Power-to-Gas-Anlage im Schiffscontainer
Bild: KIT

Bislang war laut KIT die dezentrale Herstellung von synthetischem Gas nicht wirtschaftlich möglich, weil für die Produktion bislang extrem teure, großtechnische chemische Anlagen notwendig waren. Die nun von Ineratec entwickelte Technologie mache den Bau modularer Kompaktanlagen möglich, die nach dem Baukastensystem konzipiert seien und sich so je nach Kapazitätsbedarf erweitern ließen.

Partner von Ineratec in dem Power-to-Gas-Projekt ist der spanische Energieversorger Gas Natural Fenosa.
 

 
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Montag, 16.07.2018, 17:12 Uhr