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Enerige & Management > Unternehmen - Prokon gründet Genossenschaft
Bild: Fotolia.com, DeVIce
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Prokon gründet Genossenschaft
Der finanziell angeschlagene Windkraftanlagen-Finanzierer Prokon bereitet derzeit offenbar die Gründung einer Genossenschaft vor.
 
Die Führungsriege der Prokon Regenerative Energie GmbH, die Geschäftsführer Carsten Rodbertus und Henning Mau sowie Vertriebsleiter Rüdiger Gronau, haben laut dem „Weser Kurier“ (Ausgabe vom 24. März) eine vorläufige Satzung für die geplante „Prokon Genossenschaft für eine lebenswerte Zukunft eG“ unterzeichnet. Um das Verfahren abzuschließen, muss die Genossenschaft dann ihre vollständige Satzung durch den Genossenschaftsverband genehmigen lassen. Die Rechtsform solle jedoch keine Notlösung für den Fall einer Insolvenz sein, sondern Teil der vorgesehenen Strukturveränderungen bei Prokon, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Prokon hatte am 22. Januar beim Amtsgericht Itzehoe einen vorläufigen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen rechnet Anfang Mai mit der Entscheidung der Richter, ob ein reguläres Insolvenzverfahren eröffnet wird. Ende Februar hatte der vorläufige Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin noch Spekulationen über eine anstehende Umwandlung der Unternehmensgruppe in eine Genossenschaft zurückgewiesen. Eine Umwandlung in eine andere Rechtsform während des laufenden vorläufigen Insolvenzverfahrens sei nicht möglich, hieß es zu diesem Zeitpunkt.

Ende Januar hatte das Unternehmen in einem Schreiben an die Anleger angekündigt, ein Konzept zur Restrukturierung zu erarbeiten. Für den Fall, dass die Insolvenz vermieden wird, könne eine Anpassung der Genussrechtsbedingungen oder die Änderung der Rechtsform in eine Genossenschaft oder Aktiengesellschaft gehören, teilten Rodbertus und Penzlin damals mit. Nach Unternehmensangaben haben in der Vergangenheit mehr als 75 000 Anlager etwa 1,4 Mrd. Euro in Prokon-Genussrechte investiert.

 
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Dienstag, 25.03.2014, 11:29 Uhr