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Enerige & Management > Politik - Reallabore der Energiewende Teil 2
Bild: Fotolia.com, Tom-Hanisch
POLITIK:
Reallabore der Energiewende Teil 2
Das Bundeswirtschaftsministerium hat 20 Projekte ausgewählt, in denen als Reallabore der Energiewende die Energieversorgung der Zukunft in industriellem Maßstab erprobt werden soll.
 
 Reallabore der Energiewende in Strukturwandelregionen:
  • CityImpuls DD (Stadtwerke Dresden / Sachsen): Ziel ist es, die Fernwärmeversorgung von Dresden energieeffizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Um das zu erreichen, müssen insbesondere die Netzhydraulik völlig neu gedacht und zahlreiche neue technische Konzepte der Wärmeerzeugung ins Netz integriert werden.
  • EnergieparkBL (VNG Gasspeicher / Sachsen-Anhalt): Strom aus einem Windpark wird über ein Elektrolyse-Verfahren in Wasserstoff umgewandelt und in unterirdischen Hohlräumen eines Salzstocks gespeichert. Von dort gelangt er über eine für den Wasserstoffbetrieb umgerüstete Erdgasleitung zum nahegelegenen Chemiedreieck Mitteldeutschland.
  • GreenHydroChem (Siemens, Linde, Fraunhofer IWS / Sachsen-Anhalt): Am Chemiestandort Leuna wird ein 50-MW-Elektrolyseur den aus erneuerbarer Energie gewonnenen Strom in Wasserstoff und Sauerstoff umwandeln. Der Wasserstoff wird unter anderem in den ortsansässigen Raffinerien in chemische Grundstoffe und Methanol umgewandelt.
  • H2Stahl (Thyssen-Krupp / Nordrhein-Westfalen): Das Reallabor setzt auf Wasserstofftechnologien, um aus Erz Eisen zu gewinnen. Bisher wird für diesen Prozess im Hochofen Einblaskohle verwendet.
  • HydroHub Fenne (Steag / Saarland): 17,5-MW-Wasserstoff-PEM-Elektrolyse für Mobilität und Industrie. Die Wärme, die bei der Erzeugung des Wasserstoffs entsteht, wird in das Netz des Fernwärmeverbund Saar (FVS) ausgekoppelt.
  • JenErgieReal (Stadtwerke Jena Netze / Thüringen): Gezeigt werden soll, wie man Erzeuger, Verbraucher und Speicher intelligent miteinander koppeln kann und so die Lastverteilung im Netz flexibel steuert. Dazu sollen mehrere elektrische Großspeicher in Jena installiert und virtuell über eine IKT-Plattform verbunden werden.
  • Reallabor Lausitz (Stadt Cottbus/ Brandenburg): Kernidee ist, energiewirtschaftliche Stakeholder zusammenzubringen, die Investitionsentscheidungen in ihren Institutionen befördern sollen. In insgesamt 13 Teilprojekten sollen Konzepte zu CO2-armen Quartieren sowie zu emissionsarmen Verkehr erprobt werden. Dabei spielen Maßnahmen zur Digitalisierung eine wichtige Rolle.
  • RefLau (Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe / Brandenburg): Mit einem Referenzkraftwerk unter Nutzung erneuerbarer Energien sollen Strom und Wärme für alle Sektoren bereitgestellt werden. Wasserstoff soll für Verkehr und Industrie verfügbar gemacht und in das bestehende Erdgasnetz eingespeist werden.
  • StoreToPower (RWE / Nordrhein-Westfalen): Dabei geht es um die Entwicklung eines Wärmespeicherkraftwerks. Das Konsortium nutzt dabei die Infrastruktur eines Braunkohlekraftwerks. In einem Wärmespeichermodul wird Strom genutzt, um flüssiges Salz auf bis zu 560 Grad Celsius zu erhitzen. Bei erhöhtem Strombedarf wird mit der Salzschmelze Dampf erzeugt, der wieder zur Stromerzeugung in der Turbine des Kraftwerks verwendet wird
  • TransUrbanNRW (Eon / Nordrhein-Westfalen): Im Reallabor setzt das Konsortium auf Wärmenetze der 5. Generation, die erneuerbare Energien und Abwärme auf allen Temperaturniveaus einbinden.

 
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Donnerstag, 18.07.2019, 14:53 Uhr