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Enerige & Management > Smart Grids - Reibungslos und komfortabel
Bild: Fotolia.com, Ben Chams
SMART GRIDS:
Reibungslos und komfortabel
Möglichst reibungslos und automatisch müssen ein Smart Home und ein Smart Grid funktionieren, wenn es von den Kunden akzeptiert werden soll.
 
Das Projekt E-DeMa, eines von sechs E-Energy-Projekten, hat Ende April abschließend seine Ergebnisse präsentiert. Im Rahmen des Feldversuchs wurden in Mülheim an der Ruhr und in Krefeld über 700 Teilnehmer mit elektronischen Messgeräten ausgestattet, knapp 600 Haushalte in Mülheim und 125 in der Testregion Krefeld. Einige Haushalte erhielten neben digitalen Stromzählern auch elektronische Gas- und Wasserzähler. Zehn Kunden bekamen zudem steuerbare Haushaltsgeräte wie Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner. Einige Haushalte konnten auch selbst erzeugten Strom aus einer Mikro-KWK-Anlage dem Marktplatz zur Vermarktung anbieten.

Alle Teilnehmer erhielten neben Informationen zu ihrem aktuellen Stromverbrauch auch Preissignale und Zugang zu einem virtuellen Marktplatz und hatten die Möglichkeit, ihren Stromverbrauch dem Preis anzupassen – entweder durch Schalteingriffe per Hand oder automatisch über ein Gateway und über die intelligenten Haushaltsgeräte.

Wesentliches Ergebnis der beiden Feldversuche ist laut RWE, das zusammen mit den Stadtwerken Krefeld und den Firmen Siemens, Miele und ProSyst sowie mehreren Hochschulen das Projekt durchgeführt hat: Die Verbraucher wollen sich nicht allzu häufig mit der Technik und den ermittelten Daten beschäftigen. Energieeinsparung ist ihnen wichtig, aber die Einsparung muss reibungslos, komfortabel und möglichst automatisiert erreichbar sein; dies zeige auch die unabhängige Kundenakzeptanz-Forschung durch das Fraunhofer Institut. Neu entwickelte Gateways sollen künftig den Kundenwunsch nach automatisierten Lösungen berücksichtigen und Impulse für weitere Fortschritte bei Technologien wie Smart Home und Smart Grid geben.

 
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Mittwoch, 24.04.2013, 16:32 Uhr