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Enerige & Management > E-World - Rollout zur Not nach EnWG
Bild: Fritz Wilhelm
E-WORLD:
Rollout zur Not nach EnWG
Mit der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle sollte man jetzt beginnen, meint Thomas Spinnen. Die Daten dafür werden mit den Smart Metern kommen, millionenfach.
 
Derzeit nutzen 26 Stadtwerke die Smart Metering Plattform der Trianel. Aus Netzsicht sei es eher ein technisches Thema. Vertriebsseitig werde der Rollout von intelligenten Messsystemen neue Geschäftsmodelle bringen. Die Zahl der Daten, auf die die Energieversorger ihre Dienstleistungen aufbauen könnten, sei enorm, erklärte Thomas Spinnen von Trianel während der diesjährigen E-World.

Der Bereichsleiter Vertriebslösungen Stadtwerke rechnete vor, dass ein Stadtwerk mit 10 000 Zählpunkten schon durch den Rollout von etwa 1 500 Smart Metern über 60 Mio. Zählwerte zur Verfügung habe gegenüber zuvor 1,4 Mio. Zählwerten.
Zwar ist das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende noch nicht in trockenen Tüchern. Spinnen mahnte jedoch keine Zeit zu verlieren, und jetzt mit der Entwicklung von Geschäftsmodellen zu beginnen. Denn selbst wenn es mit dem Gesetz noch einige Zeit dauern sollte, werde das Thema Rollout nicht „versanden“. Denn auch §21 EnWG beinhalte eine Verpflichtung zum Einbau intelligenter Zähler, die unabhängig vom zu erwartenden Gesetz gelte, auch wenn kein strukturierter Ausbau damit festgeschrieben werde.

Spinnen zeigte sich überzeugt, dass sich die Kunden langsam an die Smart Meter gewöhnen werden und die Akzeptanz steigen werde. Am Anfang seien die Telefonkunden auch gegenüber Smart Phones skeptisch eingestellt gewesen. Mittlerweile seien sie aber für viele Menschen unverzichtbar.
 

 
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