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Enerige & Management > Brennstoffzelle - Rolls-Royce und Daimler Truck wollen kooperieren
Bild: Rolls-Royce Power Systems AG
BRENNSTOFFZELLE:
Rolls-Royce und Daimler Truck wollen kooperieren
Mit stationären Brennstoffzellengeneratoren wollen Rolls-Royce und Daimler Truck eine emissionsfreie Alternative zur Notstromversorgung sicherheitskritischer Einrichtungen schaffen.
 
Die bisher mit Dieselmotoren betriebenen Notstromaggregate etwa in Rechenzentren oder anderen sicherheitsrelevanten Einrichtungen wollen die Partner mit der stationären Brennstoffzellentechnik ersetzen.

Eine entsprechende Absichtserklärung haben die Daimler Truck AG und der britische Konzern Rolls-Royce nun unterzeichnet. Bis Ende dieses Jahres wollen sie einen umfassenden Kooperationsvertrag hierzu ausarbeiten, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. 

In der Kooperation sollen Brennstoffzellensysteme, die Daimler Truck künftig mit Volvo entwickelt, zum Einsatz kommen. Erst im April dieses Jahres hatten die beiden Lastwagenbauer hierzu eine vorläufige Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures beschlossen. Ziel ist die serienreife Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Brennstoffzellensystemen für den Einsatz in schweren Nutzfahrzeugen und anderen Anwendungsfeldern. Auf diese Brennstoffzellensysteme will Rolls-Royce dann bei den in seinem Geschäftsbereich „Power Systems“ entwickelten Notstromgeneratoren für Rechenzentren setzen. 

Andreas Schell, Vorstandschef von Rolls-Royce Power Systems, ist sich sicher: "Die Dekarbonisierung von Antrieb und Energieversorgung ist eines unserer zentralen strategischen Ziele und die Brennstoffzelle wird hierbei eine Schlüsselrolle spielen." Keine andere Technologie biete eine so hohe Zuverlässigkeit, modulare Skalierbarkeit und all die Vorteile erneuerbarer Energien ohne die Abhängigkeit vom konventionellen Energiemarkt, so Schell weiter.

Daimler Truck und Volvo planen, schwere Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge für den Fernverkehr ab 2025 in Serie anzubieten. Bereits früher in Serie gehen könnten eigener Aussage nach die Brennstoffzellensysteme für stationäre Anwendungen, da hier die spezifischen Anforderungen für den Einsatz im öffentlichen Straßenverkehr entfallen. „Mit der nun abgeschlossenen Vereinbarung für stationäre Brennstoffzellensysteme zeigen wir schon jetzt ganz konkrete Chancen zur Kommerzialisierung dieser Technologie durch das Joint Venture auf“, sagte Daimler-Trucks-Chef Martin Daum.

Bis Ende dieses Jahres soll bei Rolls-Royce Power Systems in Friedrichshafen ein Demonstrator in Betrieb gehen, der den Einsatz der Brennstoffzellentechnologie für die stationäre Energieversorgung zeigt.

 
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