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Enerige & Management > Wasserstoff - Schleswig-Holstein will Vorreiter beim Wasserstoff werden
Bild: iStock, Frank Harms
WASSERSTOFF:
Schleswig-Holstein will Vorreiter beim Wasserstoff werden
Mit zusätzlichen Fördergeldern von 20 Mio. Euro strebt Schleswig-Holstein eine Führungsrolle bei Wasserstofftechnologien an. 
 
In Brunsbüttel erklärte Landes-Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) vor Branchenvertretern, dass die Mittel aus dem aktuellen Konjunkturpaket zusätzlich zu den schon bereitgestellten 10 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Sie sind für Forschung, Produktion und Anwendung der entsprechenden Technologien gedacht.

Das Geld, so Albrecht, solle Anreize setzen und die Weichen für die Wasserstoffzukunft stellen. „Mit grünem Wasserstoff können wir Kohle, Öl und Erdgas als klimaschädliche Energieträger ablösen.“ Neben dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien forderte der Minister eine grundlegende Reform der Energiebepreisung. Fossile Energieträger müssten teurer werden, grüner Strom dagegen billiger. Zudem verwies Albrecht auf die vielfältige Verwendungsmöglichkeit des Gases und auf die Speichermöglichkeit. Allerdings sei die Herstellung sehr energieintensiv.

In Brunsbüttel informierte sich Albrecht über die erste Anlage im Land zur Einspeisung von grünem Wasserstoff ins Erdgasnetz sowie über einen Elektrolyseur und eine Wasserstofftankstelle. Brunsbüttel sei schon jetzt ein Wasserstoff-Hotspot, sagte er beim Treffen mit Jörg Rudat (Innovationsmanager der Schleswig-Holstein Netz AG), Werner Beba (Projektkoordinator New 4.0), und Tim Brandt (Geschäftsführer der Wind to Gas Energy GmbH). Wie Albrecht betonte, könne Schleswig-Holstein auch bei der Nutzung, etwa durch Industrie, Schwerlastverkehr, ÖPNV oder Luft- und Schifffahrt eine starke Rolle übernehmen.

 
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