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REGENERATIVE:
Schmack veräußert weitere Biomethananlage
Die Schmack Biogas AG hat eine Biomethan-Einspeiseanlage im niederbayerischen Aiterhofen an die Eon Bioerdgas GmbH verkauft.
 

Mit dem Bau der Biogasanlage wurde bereits begonnen, teilte der Anlagenhersteller am 11. November mit. Die Anlage mit einer Leistung von 11,8 MW soll jährlich rund 80 000 t nachwachsende Rohstoffe vergären. Geplant ist, pro Jahr etwa 16,5 Mio. m3 Biogas zu produzieren und in das Gasnetz der Energienetze Bayern GmbH, eine Tochter der Erdgas Südbayern GmbH, zu pressen. Die Einspeisung und Vermarktung des Biogases übernimmt die Eon Bioerdgas GmbH. "Wegen der Erfolge in der Entwicklung und Umsetzung eines professionellen, industriellen Anlagenkonzeptes mit der Möglichkeit, unterschiedlichste nachwachsende Rohstoffe einsetzen zu können, ist Schmack einer der Partner, mit denen wir langfristig zusammenarbeiten wollen", sagte Geschäftsführer Friedrich Wolf.

Schmack hatte sich bereits bei der Biomethananlage im oberpfälzischen Schwandorf um die Projektierung und Errichtung gekümmert. Die europaweit bislang größte Anlage zur Erzeugung und Aufbereitung von Biogas auf Erdgasqualität nahm Eon Mitte Juli in Betrieb. Das etwa 16 Mio. Euro teure Projekt ist auf eine jährliche Gaseinspeisung von rund 16 Mio. m3 ausgelegt.

Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ist die Schmack Biogas AG in der Verlustzone stecken geblieben. Der operative Verlust erhöhte sich den Angaben zufolge auf 5,4 Mio. Euro, nach einem negativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von 3,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging von 30,4 auf 17,1 Mio. Euro zurück. Für das Gesamtjahr rechnet der Anlagenhersteller bei Umsatzerlösen von 75 Mio. Euro mit einem Verlust von 40 Mio. Euro. Mit einem Umsatz zwischen 140 und 160 Mio. Euro peilt Schmack 2009 wieder schwarze Zahlen an.


 
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Dienstag, 11.11.2008, 11:05 Uhr