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Enerige & Management > Windkraft - Schwache Zahlen und neue Gesichter bei Siemens Gamesa
Bild: diak / Fotolia
WINDKRAFT:
Schwache Zahlen und neue Gesichter bei Siemens Gamesa
Schlechter Start für den neuen Siemens-Gamesa-CEO Andreas Nauen: Der Windturbinenhersteller hat im dritten Geschäftsquartal tiefrote Zahlen geschrieben.
 
Der deutsch-spanische Windkraftanlagen-Hersteller Siemens Gamesa hat im dritten Quartal (April bis Juni) einen Umsatz von 2.411 Mio. Euro verbucht, ein Rückgang um 8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Unterm Strich verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 466 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 21 Mio. Euro erzielt worden war. 

„Wir navigieren durch schwierige Zeiten und die jetzt vorgelegten Unternehmenszahlen spiegeln das wider“, sagte Andreas Nauen, der erst Mitte Juni mit der Nachfolge des glücklosen Markus Tacke betraut worden war. 

Nauen, der zuvor die relativ erfolgreiche Offshore-Windsparte des Unternehmens geleitet hatte, steht nun unter Druck, einen Turnaround für den im Onshore-Bereich mit Problemen kämpfenden Hersteller zu schaffen. 

Um wieder in die Gewinnzone zu kommen, hat Siemens Gamesa unter anderem angekündigt, ihr Geschäft in Indien neu aufzustellen. Details zu den geplanten Maßnahmen sollen bei einem Investoren-Tag Ende August verkündet werden. 

Auch personell gibt es weitere Veränderungen: So wurde Beatrice Puente als neue Finanzchefin vorgestellt. Sie tritt am 1. Dezember an und kommt von der spanischen Hotelgruppe NH Hotels. Zu neuen Leitern der Onshore- und der Service-Sparte wurden Lars Bondo Krogsgaard beziehungsweise Juan Gutierrez ernannt.

Der Däne Krogsgaard ist ein langjähriger Kenner der Branche und hatte bereits leitende Positionen bei Nordex und Vestas. Der bisherige Chef der Onshore-Sparte, Alfonso Faubel, verlässt Siemens Gamesa. Der Kolumbianer Juan Gutierrez ersetzt als Leiter des Service-Bereichs Mark Albenze, der in den Ruhestand geht.

Auf der Haben-Seite konnte CEO-Nauen immerhin einen neuen Rekord beim Auftragsbestand verkünden. Der lag im dritten Geschäftsquartal bei 31,5 Mrd. Euro und damit ein Viertel über dem Wert des Vorjahreszeitraums. „Der längerfristige Ausblick für unseren Markt ist positiv, und das Unternehmen hat die Technologien und die Köpfe, um davon zu profitieren“, sagte der neue CEO. 



 

 
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