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Enerige & Management > Öl - Shell-Konzern setzt auf grünen Wasserstoff
Bild: Fotolia.com, Gernot Krautberger
ÖL:
Shell-Konzern setzt auf grünen Wasserstoff
Im Deutschlandgeschäft von Shell soll grüner Wasserstoff künftig eine zentrale Rolle spielen. Zudem will das Unternehmen seine CO2-Bilanz verbessern – und viele Arbeitsplätze abbauen.
 

Das Ziel ist hochgesteckt. Shell in Deutschland will nach eigenen Angaben das Geschäft so umbauen, dass die jährliche CO2-Belastung bis zum Jahr 2030 um rund 30 Mio. Tonnen geringer ausfällt.

Verringert werden sollen die Emissionen des Unternehmens selbst und jene, die entstehen, wenn Kunden Shell-Produkte verbrauchen. Um das zu erreichen, sollen mehrere Geschäftsfelder entwickelt werden.

Wie die Konzerntochter mitteilt, will man besonders am Markt für Wasserstoff für Industrie- und Transportkunden wachsen. Der Elektrolyse-Kapazität in der Shell-Raffinerie im Rheinland soll verzehnfacht werden. Neue Wasserstoffprojekte sollen hinzukommen.

Darüber hinaus plant das Unternehmen mit Windenenergie. Die Rede ist von Offshore-Windkraftanlagen und Offshore-Wind-/Wasserstoff-Produktion. Oben auf der Agenda findet sich auch das Thema Ladenetz für die Elektromobilität. Vorgesehen ist, rund 1.000 Schnellladesäulen bis 2013 an Shell-Tankstellen zu installieren.

Die Rohöl-Raffinerie im Rheinland soll zu einem „kohlenstoffarmen Energiepark“ umgekrempelt werden. Das Werk soll künftig vor allem alternative „Energielösungen“ und Spezialchemieprodukte herstellen.

Stellenabbau in großem Umfang

„Die Transformation von Shell in Deutschland hat begonnen und wird sich beschleunigen“, sagte der Chef der Deutsche Shell Holding GmbH, Fabian Ziegler. Konzernweit sieht man Deutschland als Schlüsselmarkt. Der Umbau des Geschäfts dort sei „entscheidend für die Ambition von Shell, bis 2050 oder früher ein Netto-Null-Emissions-Energieunternehmen zu werden“, heißt es bei Royal Dutch Shell.

Für Handlungsdruck in der Branche sorgt der niedrige Rohölpreis – im April war er als Folge der Corona-Pandemie eingebrochen. Öl-Multis schreiben Verluste. Die britisch-niederländische Shell-Gruppe reagiert darauf mit einem Stellenbau. Wie der Konzern am Mittwoch bekanntgab, sollen bis Ende 2022 insgesamt 7.000 bis 9.000 Arbeitsplätze von weltweit mehr als 80.000 gestrichen werden. Davon erwartet man sich Kosteneinsparungen Höhe von 1,7 bis 2,1 Mrd. Euro.


 
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Mittwoch, 30.09.2020, 14:34 Uhr