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Enerige & Management > Smart Grids - Smarte Zellen am Start
Bild: Fotolia.com, Ben Chams
SMART GRIDS:
Smarte Zellen am Start
Ab 2016 soll in Süddeutschland das Projekt C/sells demonstrieren, wie die intelligente Energieversorgung der Zukunft aussieht.
 
Initiiert wurde das Bundesländer übergreifende Modellprojekt von der Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V. (SmartGridsBW), der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE), München, und dem Energieversorger EAM aus Hessen. Insgesamt 63 Partner aus Industrie, Energiewirtschaft und Wissenschaft wollen mit C/sells ein zelluläres Energiesystem in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen realisieren. Gezeigt werden soll darin vor allem, wie sich die in Süddeutschland dominierende Photovoltaik bestmöglich in das Stromsystem integrieren lässt. Projektstart ist Mitte 2016, die Laufzeit planen die Initiatoren mit vier Jahren. Eine Zusage zur Projektförderung aus dem Wirtschaftsministerium wird im Herbst dieses Jahres erwartet. Das finanzielle Volumen des Projektes ist mit 120 Mio. Euro kalkuliert.
 
Im Prinzip ähnelt der Aufbau von C/sells dem der abgeschlossenen E-Energy-Projekte: Getestet werden sollen verschiedene technische Möglichkeiten, den Photovoltaik-Strom in die Versorgungsnetze zu integrieren, unterstützen will man dies mit Preissignalen, die eine zeitliche Verschiebung des Stromverbrauchs auslösen sollen. So untersuchen beispielsweise in Ostbayern Bayernwerk und Eon, welchen Effekt variable Tarife haben, erläutert Florian Samweber, der bei der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE) in München das Projekt betreut. In der bayerischen Landeshauptstadt will man rund 1 000 schon bestehende Nachtspeicherheizungen zur Unterstützung der Netzsteuerung einsetzen. Auch mehrere Initiativen wie die EE-Bus-Initiative oder Qivicon, die Schnittstellen für steuerbare Haushaltsgeräte entwickeln, sind bei dem Projekt dabei.
 
Die einzelnen Projekte von C/sells 2015
Grafik: FfE

Insgesamt sollen neun „intelligente Zellen“ in den drei Bundesländern die intelligente Einbindung vieler dezentraler PV-Anlagen in das Stromnetz testen. Später will man die einzelnen Zellen auch zu einem Gesamtsystem verbinden.

 
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Dienstag, 11.08.2015, 13:58 Uhr