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Enerige & Management > Photovoltaik - Solarausbau weiterhin stabil
Bild: Fotolia.com, anweber
PHOTOVOLTAIK:
Solarausbau weiterhin stabil
Nach den jüngsten Zubauzahlen der Bundesnetzagentur ist der 52-GW-Förderdeckel nicht mehr weit: Ende März lag die bundesweit geförderte Solarleistung bereits bei 50.090 Megawatt.
 
Trotz Corona gab es im März beim Photovoltaik-Ausbau keinen Einbruch: Nach einer Mitteilung der Bundesnetzagentur lag der Zubau im März bei 367,8 MW – und damit nur knapp unter dem diesjährigen Höchstwert von 373,4 MW, der bereits im Januar erzielt worden ist. Nach den Zahlen aus dem Marktstammdatenregister umfasste der (geförderte) Solarausbau im ersten Quartal knapp 1.100 MW. Damit rückt das Erreichen des 52-GW-Deckels immer näher: Ende März lag die geförderte Solarleistung bei immerhin schon 50.090 MW.

Wie die Zahlen der Bonner Behörde zeigen, sind auch weiterhin die kleineren und mittelgroßen Dachanlagen bis 750 kW Leistung der eigentliche Treiber des hiesigen Solarausbaus. Auf dieses Segment entfielen allein 326 MW des Zubaus im März. Diese Zahl lässt die Dimension des Einbruchs auf dem deutschen Solarmarkt erahnen, wenn durch die Ränkespiele zwischen den schwarz-roten Regierungsfraktionen demnächst wirklich die Förderung für neue Solaranlagen kippen sollte. Keine Rolle spielen angesichts des fehlerhaft gestrickten Gesetzes Mieterstrom-Projekte für den Photovoltaikausbau: Im März steuerten diese Vorhaben lediglich eine Leistung von 1,08 MW zum Zubau hinzu.

Mit den Zubauzahlen für den Monat gab die Bundesnetzagentur auch die neuen Vergütungssätze bis Ende Juni für Anlagen bis zu 750 kW Leistung bekannt. Basis dafür ist eine weiterhin monatlich um 1,4 Prozent sinkende Degression. Das heißt umgerechnet für die einzelnen Größenklassen: Für Dachanlagen bis 10 kW Leistung liegt die Einspeisevergütung im Mai bei 9,30 Cent pro Kilowattstunde, für Anlagen bis 40 kW bei 9,04 Cent sowie für Solarkraftwerke bis zu 100 kW Leistung bei 7,1 Cent.
 

 
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