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REGENERATIVE:
Solarfolie von der Rolle
Die Heliatek GmbH hat am 12. März in Dresden ihre erste Produktionsanlage für organische Photovoltaikmodule eingeweiht.
 

„Bei der Anlage handelt es sich um die weltweit erste Fertigung, die organische Solarmodule im Rolle-zu-Rolle Verfahren mittels Vakuumdeposition bei niedrigsten Temperaturen fertigt - ein Verfahren, das über ein großes Kostensenkungspotenzial in der Massenfertigung verfügt", teilte Heliatek mit. Bisher werden organische Solarmodule mit Hilfe von diversen Druckverfahren gefertigt. Heliatek ist eigenen Angaben zufolge das einzige Unternehmen weltweit, das sich bei der Solarmodulfertigung auf die Vakuumabscheidung von organischen Halbleiter-Materialien auf flexiblen Folien spezialisiert hat. Rund 14 Mio. Euro wurden in das neue Werk investiert.

„Die Vorteile liegen in der besseren Prozesskontrolle, der höheren Effizienz und der längeren Lebensdauer", heißt es aus Dresden. Darüber hinaus gelten die Module als umweltfreundlich, weil beim Fertigungsprozess keine giftigen Inhaltsstoffe und Lösungsmittel eingesetzt werden. Ziel ist, die leichten und sehr dünnen Module mit diversen Maßen, Farben und Transparenzen in unterschiedlichste Anwendungen zu integrieren.

„Nach einer Bauzeit von knapp sechs Monaten haben wir mit diesem ersten Anlagenkonzept einen wichtigen Meilenstein auf unserem Weg zur Kommerzialisierung von organischen Solarfolien auf Basis kleiner Moleküle erzielt", sagte Thibaud Le Séguillon, Chef der Heliatek GmbH. Nun folge die Prozessintegration. Durch permanente Steigerung des Produktionsvolumens bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung sollen künftig die Produktionskosten sukzessiv gesenkt werden. In Kooperation mit der Reckli GmbH in Herne forscht Heliatek darüber hinaus an der Integration der flexiblen organischen Solarmodulen in Betonfassaden, damit Gebäudehüllen aus Beton künftig zur Erzeugung von Solarstrom genutzt werden können.

Heliatek wurde 2006 als gemeinsame Ausgründung der TU Dresden und der Universität Ulm ins Leben gerufen. An dem Unternehmen sind Firmen wie BASF Venture Capital, Bosch, RWE Innogy Venture Capital und Wellington Partners beteiligt.


 
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Montag, 12.03.2012, 16:25 Uhr