• Strom zumeist fester, CO2 kaum verändert, Erdgas legt zu
  • Amprion allein für Korridor B verantwortlich
  • 10 Mio. Euro Förderung für 20 MW Elektrolyseur übergeben
  • Forscher prognostizieren extremere Wetterereignisse
  • IEA mahnt weitere politische Maßnahmen für Klimaneutralität 2050 an
  • BDEW bekräftigt Notwendigkeit des Ausbaus
  • Bund sieht kein erhöhtes Brandrisiko bei E-Autos
  • Greenpeace Energy kritisiert neue EU-Beihilfeleitlinien
  • Störungsmeldung per QR-Code
  • EnBW holt beim Ergebnis auf
Enerige & Management > Photovoltaik - Solarkraftwerk auf Stahlwerksdächern
Bild: Tata Steel
PHOTOVOLTAIK:
Solarkraftwerk auf Stahlwerksdächern
Der niederländische Stahlhersteller Tata Steel nutzt einen Teil seiner Werkshalle für die Montage von gleich 80 000 Solarmodulen.
 
Tata Steel, Europas zweitgrößter Stahlhersteller, plant in seinem niederländischen Werk in IJmuiden, den Bau einer der weltweit größten Aufdach-Solarkraftwerke. Auf einer Fläche von rund 25 ha will Tata Steel mit Unterstützung des niederländischen Projektentwicklers Pure Energie ab kommenden Frühjahr rund 80 000 Module mit einer Gesamtleistung von etwa 22 MW errichten. Den Strom, mit dem nach einer Unternehmensmitteilung rund 7 000 Haushalte versorgt werden können, will der Stahlhersteller bei verschiedenen Stufen während des Herstellungsprozesses einsetzen. „Dieses Projekt hilft uns, unsere CO2-Bilanz weiter zu verbessern“, betonte Hans Fischer, Chief Technical Officer von Tata Steel in Europa, „seit 1990 haben wir die zur Stahlherstellung benötigte Energiemenge in unserem Werk in IJmuiden, das bereits zu den weltweit energieeffizientesten Stahlwerken zählt, bereits um mehr als 30 Prozent reduzieren können.“

Vor allem vor der sogenannten Hisarna-Technologie, die über das Potenzial verfügt, Eisen mit einem deutlichen geringerem Energieeinsatz bei gleichzeitig geringerem Kohlendioxid-Ausstoß zu erzeugen, verspricht sich Tata Steel künftig Verbesserungen bei der CO2-Bilanz. Für das zweite Halbjahr kommenden Jahres ist ein sechsmonatiger Langzeittest der Hirsana-Pilotanlage im Werk IJmuiden geplant.

Dass die Stahlunternehmen wie Tata Steel verstärkte Umweltaktivitäten starten, kommt nicht von ungefähr: Die EU-Kommission plant unter anderem für die Stahlindustrie nach dem Jahr 2020 den Handel mit CO2-Zertifikaten zu verschärfen – was unweigerlich zu höheren Kosten für die Stahlkocher führt. Dagegen wehrt sich die Stahlindustrie angesichts bestehender Überkapazitäten und Billigimporten aus China nach Europa.

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Montag, 23.11.2015, 12:16 Uhr