• Uniper klagt gegen niederländischen Kohleausstieg ohne Entschädigung
  • Netzagentur kürzt Gebotsvolumen um 250 MW
  • Andreas Wagner verlässt Stiftung Offshore-Windenergie
  • Stadtwerke Bietigheim-Bissingen starten Initiative für Ladestationen
  • Solarzellen nähern sich physikalischem Limit
  • China müsste für CO2-Neutralität viele Kohlemeiler abschalten
  • Geschmolzene Atomträume
  • Esslingen startet gemeinschaftliches Solarprojekt
  • Gutes Zeugnis für das ETS
  • Die wichtigsten Länder bei neuinstallierter Windkraftleistung
Enerige & Management > Photovoltaik - Solarwatt mit Spitzenergebnis im ersten Quartal
Bild: Robert Kneschke / Fotolia
PHOTOVOLTAIK:
Solarwatt mit Spitzenergebnis im ersten Quartal
Der deutsche Photovoltaik-Hersteller hat das erste Quartal des Jahres trotz Corona-Krise mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. 
 
Von Januar bis März 2020 steigerte das Dresdner Unternehmen seinen Umsatz um 60 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, teilte Solarwatt am 27. April mit. Auch der Auftragseingang erhöhte sich im ersten Jahresviertel um mehr als 140 % gegenüber dem Vorjahr. 

Laut Solarwatt musste die Produktion in Dresden aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage sogar Extraschichten einlegen. Das Unternehmen hatte Anfang März angekündigt, die Kapazität der Modulherstellung an diesem Standort bis Jahresende von 250 auf 500 MW zu verdoppeln.

Für Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus sind die Zahlen ein positives Signal für den Markt in Zeiten von Corona. „Trotz aller Schwierigkeiten durch die Ausbreitung von Covid-19 konnten wir das erste Quartal deutlich über unseren Erwartungen abschließen”, erklärt er. „Wir wissen, dass wir uns damit in einer sehr glücklichen Lage befinden und gut für die Zukunft gerüstet sind.”

Auch wenn die Photovoltaik-Branche durch die Corona-Krise bisher nicht übermäßig beeinträchtigt ist, wird sie laut Solarwatt umso mehr vom klimapolitischen Schlingerkurs der Bundesregierung bedroht. Ein Beispiel dafür sei der 52-GW-Photovoltaik-Deckel. 

„Ich kann nur weiter eindringlich an die Regierung appellieren, dass sie auch in Corona-Zeiten die vereinbarten Maßnahmen zum Klimaschutz nicht auf die lange Bank schiebt. Gerade jetzt wäre es ein wichtiges Signal, eine Branche, die 100.000 Menschen Lohn und Brot verschafft, zu unterstützen. Dazu braucht es nicht einmal Rettungspakete von der Politik. Einzig die bereits gegebenen Zusagen müssen eingehalten werden", gibt Detlef Neuhaus zu bedenken.
 

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Montag, 27.04.2020, 10:56 Uhr