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GASMARKT:
Speicherbau-Boom in Deutschland
Die Gasspeicherkapazitäten in Deutschland könnten laut einer aktuellen Erhebung des niedersächsischen Landesamtes für Bergbau Energie und Geologie (LBEG) in den nächsten zehn Jahren um 50 % wachsen.
 

Die Gesamtkapazität der unterirdischen Speicher in Deutschland wird sich demnach, wenn alle bereits begonnenen oder geplanten Projekte Wirklichkeit werden, von derzeit rund 21 auf etwa 37 Mrd. m3 erhöhen. Knapp drei Viertel der zusätzlichen Speichermöglichkeiten entstehen laut LBEG in Niedersachsen.

Unter anderem in Etzel bei Emden, wo IVG Caverns und Eon Gas Storage (EGS) mit dem Bau der ersten von 65 neuen Speicherkavernen begonnen haben. Auch beim anderen Großprojekt in Jemgum im Landkreis Leer, wo EWE und Wingas 33 Speicherkavernen schaffen, sind die Arbeiten angelaufen. EGS plant in diesem Gebiet ebenfalls einen Speicher. Weitere Projekte sind in Empelde bei Hannover, Nüttermoor bei Leer und Ohrensen im Landkreis Stade vorgesehen.

Zu den Großprojekten außerhalb Niedersachsens zählt Epe im nordrhein-westfälischen Landkreis Borken. Am derzeit größten Kavernenspeicher-Standort der Welt, wo inzwischen acht Unternehmen tätig sind, entstehen laut LBEG-Erhebung neben den 60 vorhandenen zusätzliche 17 Salzkavernen. Daneben gebe es Vorhaben in unterschiedlicher Größe in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen, so das Landesamt.

„Die Erdgasspeicherung erfüllt eine wichtige Funktion für eine sichere Energieversorgung in Deutschland", sagt LBEG-Präsident Lothar Lohff. Mit dem Ausbau der Speicherkapazitäten beabsichtige die Industrie aber auch, flexibler auf neue Marktentwicklungen reagieren zu können.


 
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Dienstag, 27.04.2010, 15:32 Uhr