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Enerige & Management > Windkraft Onshore - Steag verkauft Windpark in Rumänien
Bild: Fotolia, psdesign1
WINDKRAFT ONSHORE:
Steag verkauft Windpark in Rumänien
Das Essener Traditionsunternehmen will künftig vor allem einen Fokus auf den französischen Windmarkt legen.
 
(nov-ost.info) − Wie seit längerem erwartet, hat die Steag vor kurzem ihren rumänischen Windpark Crucea verkauft. Der Essener Energiekonzern hatte die 36 Vestas-Windturbinen vom Typ V112 mit einer Leistung von jeweils 3 MW in der Region Dobrudscha im Sommer 2014 in Betrieb genommen. Crucea war in jenen Tagen der größte Windpark in Steags neuer Windkraftsparte.

Damals gab es bei dem Revierunternehmen durchaus ambitionierte Pläne für den Bau weiterer Windparks insbesondere in Südosteuropa und der Türkei. Bei Planung von Crucea galt vor allem Rumänien in der Windbranche angesichts günstiger Förderbedingungen als einer der vielversprechendsten Märkte im Kreis der neuen EU-Mitgliedsländer – Erwartungen, die sich allerdings bis heute nicht erfüllt haben.

Den Windpark Crucea mit einer Leistung von 108 MW hat das rumänische Energieunternehmen Hidroelectrica nach einem international ausgerichteten Bieterverfahren zu einem nicht bekannten Preis übernommen. Hidroelectrica hat angekündigt, sein grünes Erzeugungsportfolio ausbauen zu wollen. Bislang betreiben die Rumänen nach eigenen Angaben rund 200 kleinere Wasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 6,4 MW.

Unterdessen hat die Steag auch ihre neue Windenergie-Strategie bekannt gegeben: Danach will sich das Traditionsunternehmen aus dem Ruhrgebiet darauf konzentrieren, regenerative "Anlagen zu entwickeln, zu verkaufen und anschließend als Servicedienstleister zu betreiben." Geographisch will sich die Steag, so ihre Ankündigung, schwerpunktmäßig auf den französischen Windmarkt konzentrieren, da er "Chancen für weiteres Wachstum bietet".
 
Das rumänische Energieunternehmen Hidroelectrica hat den Steag-Windpark Crucea im Südosten des Balkanstaates übernommen.
Bild: Steag GmbH

 
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