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Enerige & Management > Marktkommentar - Strom: Mehr Wind drückt den Day-Ahead-Preis
Bild: E&M
MARKTKOMMENTAR:
Strom: Mehr Wind drückt den Day-Ahead-Preis
Der Day Ahead sinkt wegen des deutlich verbesserten Winddargebots. Das Frontjahr bewegt sich weiter seitwärts.
 
An der Epex Spot wurde die Megawattstunde für das Marktgebiet Deutschland-Luxemburg in der Auktion am Freitag mit 10,27 Euro/MWh fixiert. Die Notierung am Vortag für den Day Ahead lag bei 18,83 Euro/MWh. Das gute Winddargebot und die solide Einspeisung aus PV lassen den Preis fallen, zumal an arbeitsfreien Tagen die Stromnachfrage geringer ausfällt.

Zum Wochenende steigt das Winddargebot auf 20.000 MW am Samstag bis sogar 32.000 MW am Sonntag, prognostiziert der Wetterdienst Meteomatics. Die PV-Einspeisung am Mittag soll am Samstag nur 13.000 MW, am Sonntag aber 23.000 MW erreichen. Die Temperaturen sinken etwas auf rund 16 Grad.

Das Frontjahr notierte am Freitagnachmittag an der EEX mit 36,70 Euro/MWh um 0,30 Euro/MWh unter dem Wert vom Donnerstag, als Cal 21 mit 37 Euro/MWh veranschlagt wurde. Der Preis für die Tonne Kohlenstoffdioxid wurde am Freitag im Leitkontrakt Dezember 2021 von der EEX mit 21,07 Euro/t CO2 angegeben. Am Donnerstag wurde der Kontrakt fast unverändert bei 21,16 Euro/t CO2 gehandelt.

Die Westnetz sieht allmählich eine Trendwende beim sinkenden Stromverbrauch wegen der Corona-Krise. Der große Netzbetreiber in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen hat 7,5 Millionen Kunden. Nach seinen Angaben lag in der vergangenen Woche der Stromverbrauch bei Industrie und Gewerbe zwar noch um 12 % unter dem Vorjahresniveau aber bereits wieder 18 % über dem gemessenen Tiefstwert im April.

 
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Freitag, 22.05.2020, 17:15 Uhr