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Enerige & Management > Photovoltaik - Trianel befürwortet Abschaffung von Solarzöllen
Bild: Fotolia.com, itestro
PHOTOVOLTAIK:
Trianel befürwortet Abschaffung von Solarzöllen
Die Zahl der Unternehmen, die die Zölle für Solarmodule und -zellen aus China abgeschafft sehen wollen, wächst. Diesem Bündnis hat sich nun Trianel angeschlossen.
 
Das Trianel-Stadtwerkebündnis unterstützt seit kurzem die Solar Alliance for Europe (SAFE), die angetreten ist, die seit 2013 geltenden Strafzölle auf chinesische Solarmodule und –zellen abzuschaffen. „Mit der Unterzeichnung der Offenen Erklärung unterstützen wir die Forderungen von SAFE, den Mindestimportpreis und die Importzölle auf chinesische Solarmodule im Dezember auslaufen zu lassen“, betonte Christoph Schöpfer, Bereichsleiter Projektentwicklung Onshore bei Trianel. Die derzeitigen Handelsbeschränkungen würden der Energiebranche und dem Verbraucher schaden, weil damit die Solarenergie „unnötig“ verteuert würde.

Diese Auffassung vertritt nicht nur Trianel, sondern mittlerweile über 40 Unternehmen und Verbände, die die im Juli dieses Jahres gegründete SAFE-Initiative unterstützen. Zu ihnen zählen unter anderem BayWa r.e. GmbH, EnBW AG, GP Joule GmbH, IBC Solar AG oder MVV Energie AG. Neben diesen Energieunternehmen hat sich mit Solar Power Europe der wichtigste Solarenergieverband Europas für die Abschaffung der Mindestimportpreise ausgesprochen.

Für diese Allianz gibt es auch einen Zusammenhang zwischen den Mindestpreise für chinesische Module und der Flaute auf dem deutschen Photovoltaikmarkt und Europa. „Viele potenzielle Investoren warten auf Preissenkungen und halten sich deshalb derzeit zurück“, betonte Holger Krawinkel von der MVV Energie AG als SAFE-Sprecher in mehreren Interviews.

Dagegen hält das Firmenbündnis EU ProSun weiterhin Mindestimportpreise und Strafzölle für Solartechnik aus China für unverzichtbar. ProSun ist im Wesentlichen initiiert worden durch die SolarWorld AG, die unter anderem durch einige andere Hersteller wie Heckert, Kioto, Energetica, Brandoni und Solsonica unterstützt wird. ProSun hat im September beantragt, die Zollmaßnahmen gegen chinesische Module und Zellen zu verlängern. Beobachter in Brüssel gehen derzeit davon aus, dass die EU-Kommission noch in diesem Jahr das Prüfverfahren für die Verlängerung eröffnen wird. Während dieses Prüfprozesses, der durchaus ein Jahre lang dauern kann, bliebe die aktuelle Mindestpreisregelung bestehen.

 
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Montag, 09.11.2015, 15:16 Uhr