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Enerige & Management > Auftrag - Trianel macht Opel-Strom zu Regelenergie
Bild: Adam Opel AG
AUFTRAG:
Trianel macht Opel-Strom zu Regelenergie
Trianel vermarktet Flexibilitäten des Industriekraftwerks des Autoherstellers Opel in Rüsselsheim als Regelenergie.
 
Der Autobauer Adam Opel AG bietet sein Industriekraftwerk im Stammwerk in Rüsselsheim neuerdings als Regelenergielieferanten an und verbessert damit seine Auslastung. Die GuD-Anlage (100 MW) kann bereits seit Oktober 2016 von den Übertragungsnetzbetreibern zur Stabilisierung der örtlichen Netzsicherheit eingesetzt werden. Opel arbeitet dafür mit der Aachener Trianel GmbH zusammen, die den Zugang zu den Regelenergiemärkten schafft und die Regelleistung vermarktet.

Das hochmoderne und flexible Industriekraftwerk biete sehr gute Voraussetzungen für die Teilnahme an den Märkten für Minutenreserve sowie für Sekundärregelenergie, teilte Trianel am 13. Januar mit. Durch das Anbieten von Regelenergie könne Opel die Auslastung der Anlage technisch und wirtschaftlich verbessern und einen Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze leisten. „Es hat seit Oktober schon mehrere Schaltungen geben“, sagte eine Trianel-Sprecherin zu E&M.

Opel sieht die Regelenergievermarktung als wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Energieversorgung und signalisiert damit die Bereitschaft der Industrie zur Zusammenarbeit mit der Energiewirtschaft. Die vorhandene industrielle Flexibilität eröffne neue wirtschaftliche Chancen für Produktionsstandorte wie Rüsselsheim und werde angesichts der zunehmend volatileren Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien an Bedeutung gewinnen, weil sie dazu beitragen könne, Versorgungssicherheit und Netzstabilität aufrecht zu erhalten, so der Autobauer.

Trianel setzt mit Opel seine Zusammenarbeit mit Stadtwerken und Industrieunternehmen zur Optimierung von Energiekosten fort. Der Ausbau des Kundensegments Industrie sei eine logische und konsequente Weiterentwicklung der vorhandenen Kundenbasis im Stadtwerkeumfeld, so das Aachener Stadtwerke-Netzwerk.

Ende 2015 hatte Trianel in einer gemeinsamen Studie mit der Universität Stuttgart aufgezeigt, dass nur 30 % der geeigneten Unternehmensstandorte in Deutschland ihre Eigenerzeugungs- oder Produktionsanlagen ausnutzten, um an den Regelenergiemärkten teilzunehmen und den stetig steigenden Flexibilitätsbedarf im Energiesystem über Demand-Side-Integration zu bedienen.
 

 
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Freitag, 13.01.2017, 13:06 Uhr