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Enerige & Management > EU - Ukraine und Russland verhandeln weiter
Bild: Fotolia.com, kreatik
EU:
Ukraine und Russland verhandeln weiter
Russland und die Ukraine wollen ihre Verhandlungen über einen neuen Gas-Liefervertrag fortsetzen. Das teilte die EU-Kommission nach einem Gespräch zwischen Kommissions-Vize-Präsident Maros Sefcovic und dem russischen Energieminister Alexander Novak mit, das am Abend des 11. September in Wien stattfand. An dem Gespräch nahm auch Gazprom-Chef Alexej Miller teil.
 
Das Gespräch habe in einer „konstruktiven Atmosphäre“ stattgefunden, sagte Sefcovic, der Ende August bereits mit dem ukrainischen Energieminister Wladimir Demtschischin zusammengetroffen war. Beide Seiten seien grundsätzlich einverstanden, weiter unter Vermittlung der Kommission miteinander zu reden. Die Verhandlungen waren Ende Juni ohne Ergebnis abgebrochen worden. Eine neue, trilaterale Verhandlungsrunde zwischen Novak, Demtschischin und Sefcovic könnte noch im September anberaumt werden, hieß es am 14. September in Brüssel.
 
Ziele der Gespräche sei ein neues Protokoll zwischen den Regierungen in Kiew und Moskau sowie ein Zusatz zum Liefervertrag zwischen dem ukrainischen Versorger Naftogaz und dem russischen Energiekonzern Gazprom. Umstritten sind allerdings weiter alle Eckdaten einer solchen Vereinbarung: der Preis, den die Ukraine zahlen soll, die Mindestmenge, die sie Gazprom abnehmen muss, und die Geltungsdauer. Um die Lieferungen im kommenden Winter sicher zu stellen, müsste die Laufzeit mindestens bis Ende März gehen.
 
In Brüssel möchte man alle Lieferungen bis zur Entscheidung des von beiden Seiten angerufenen Schiedsgerichtes regeln. Mit den internationalen Finanzinstitutionen verhandelt Kiew außerdem über die Finanzierung der Gaskäufe. Gegenwärtig verfügt die Ukraine über Vorräte von knapp 15 Mrd. m3 Gas. In Brüssel geht man davon aus, dass sie mindestens 19 Mrd. m3 braucht, um sicher über den Winter zu kommen.

 
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Montag, 14.09.2015, 17:36 Uhr