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Enerige & Management > Windkraft Onshore - Verband fordert Repoweringstrategie
Bild: Verbund
WINDKRAFT ONSHORE:
Verband fordert Repoweringstrategie
Was soll mit Windenergieanlagen passieren, die nach 20 Jahren keine EEG-Förderung mehr erhalten, Abriss oder Ersatz durch neue Turbinen? Der Bundesrat diskutiert darüber am 3. Juli.
 
Bis Mitte der 2020er Jahre werden etwa die Hälfte der derzeit installierten Windenergieanlagen an Land nach 20 Jahren EEG-Förderung ihr wirtschaftliches Lebenszeitende erreichen. Davon sind rund 15.000 Anlagen mit einer Leistung von etwa 16.000 MW betroffen. Ende dieser Woche stehen im Plenum des Bundesrates Diskussionen über die Anschlussförderung dieser Anlagen an.

Im Gegensatz zum Wirtschaftsausschuss empfiehlt der Umweltausschuss des Bundesrates den Verzicht auf eine Anschlussförderung. Der VDMA Power Systems, Fachverband der Windturbinenhersteller, befürwortet diese Empfehlung. Er plädiert mit einem am 30. Juni veröffentlichten Papier für den vollständigen Ersatz von Altanlagen durch moderne Anlagen.
 
„Effizientere und modernere Anlagen sind ein wichtiger Baustein zum Erreichen der nationalen und internationalen Klimaziele“, begründet Matthias Zelinger, Geschäftsführer des VDMA Power Systems die Position. Neben Akzeptanzsicherung, Flächen- und Kosteneffizienz sowie der Netzintegration ermögliche Repowering den in Deutschland ansässigen Anlagenherstellern, innovative Produkte zum Einsatz zu bringen. Dies stärke den Forschungs- und Produktionsstandort Deutschland. „Der Gesetzgeber sollte daher Repowering mit modernen Anlagen strategisch unterstützen“, fordert Zelinger. „Die derzeit laufende Debatte über Anschlussförderungen oder Forderungen nach dem sogenannten ‚Kleinen Repowering‘ bewerten wir sehr kritisch“, sagte er.
 
Der VDMA hält drei politische Impulse für notwendig: Zuerst müsse Repowering strategisch betrachtet werden. Eine entsprechende Datenbasis solle erstellt werden, um das in Deutschland vorhandene Flächenpotenzial effizient zu nutzen und die Strommengen aus Wind zu erhöhen. Dies diene zum Erreichen des Ziels von 65% Strom aus erneuerbaren Quellen im Jahr 2030.

Zweitens sollten für Repowering-Projekte an bisherigen Windkraftstandorten beschleunigte Genehmigungsverfahren möglich sein.

Drittens sollten Landesregierungen, die die Länderöffnungsklausel grundsätzlich nutzen wollen, Ausnahmen von der Abstandsregel für Repoweringprojekte einführen sowie Flexibilität für Abweichungen von Höhenbeschränkungen ermöglichen.

Das VDMA-Positionspapier zum Repowering   steht als PDF zum Download bereit.

 
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Dienstag, 30.06.2020, 14:44 Uhr