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Enerige & Management > Gasnetz - Verdichter verbessern Gastransport in Süddeutschland
Bild: zozzzzo / Fotolia
GASNETZ:
Verdichter verbessern Gastransport in Süddeutschland
Die Gasnetzbetreiber Bayernets und Open Grid Europe stärken die Gastransportkapazität in Süddeutschland durch eine neue Verdichterstation in Wertingen, nordwestlich von Augsburg.
 
Eine neue, Mitte Dezember in Betrieb genommene Verdichterstation in Wertingen, im bayerischen Landkreis Dillingen, schafft zusätzliche Gastransportkapazitäten für Bayern und Baden-Württemberg und soll die Versorgungssicherheit in Süddeutschland stärken.

Die Anlage mit zwei elektrisch betriebenen Verdichtern und einer Gesamtleistung von 33 MW ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fernleitungsnetzbetreiber Bayernets GmbH (55 %) und Open Grid Europe GmbH (OGE, 45 %). Wie die beiden Unternehmen mitteilten, investierten sie insgesamt 107 Mio. Euro.

Die neue Verdichterstation liegt an einem wichtigen Netzknoten, an dem die von OGE und Bayernets gemeinsam betriebene Pipeline Nordumgehung München (Amerdingen – Wertingen – Anwalting – Finsing – Schnaitsee) und die OGE-Pipeline CEL (Vohburg – Wertingen – Senden) zusammenlaufen. Die Transportkapazität des bestehenden Leitungssystems erhöht sich durch die beiden Verdichter von 600.000 m³ pro Stunde auf rund 1,1 Mio. m3/h.

Die beiden Netzbetreiber begründen den Neubau mit einem erhöhten Kapazitätsbedarf in Bayern und Baden-Württemberg. Das gemeinsame Projekt stärke den Nord-Süd-Transport von Gas im künftig gesamtdeutschen Gasmarktgebiet und verbessere die Anbindung von Speichern im Süden Deutschlands und in Österreich. Die zusätzliche Transportkapazität werde vor allem bei hohem Transportaufkommen für das Ein- und Ausspeichern von Gasmengen beziehungsweise bei einem hohen Gasbedarf in Baden-Württemberg benötigt.

 
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