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Bild: Fotolia, Dreaming Andy
IT:
Wasserstoff für grünere Rechenzentren
Der IT-Dienstleister Atos Origin und der französische Energieversorger HDF Energy wollen gemeinsam das erste "grüne Wasserstoff-Rechenzentrum" entwickeln.
 
Das Ziel von Atos und HDF ist es, bis 2023 ein erstes vollständiges Rechenzentrum zu präsentieren, das komplett mit grünem Wasserstoff betrieben wird. Die geplante Lösung werde Hardware, Software und Integrations-Services umfassen, teilten die Unternehmen mit.

Über den Energiebedarf des geplanten Wasserstoff-Datacenters ist noch nicht entschieden. Nach Medienberichten wird aber eine Größenordnung zwischen einem und drei Megawatt angepeilt. Dabei soll es völlig unabhängig vom Stromnetz sein.

HDF Energy wird im Rahmen der Partnerschaft ein für den Rechenzentrumsbetrieb optimiertes Kraftwerk liefern, das dank seiner Hochleistungs-Brennstoffzellen kontinuierlich Strom liefert. Gespeist werden die Brennstoffzellen mit grünem Wasserstoff, der aus Photovoltaik- oder Windstrom per Wasserelektrolyse gewonnen wird.

Die Lösung von Atos basiert auf einer Schichtenarchitektur, die es ermöglicht, den Stromverbrauch des Rechenzentrums präzise vorherzusagen. Dieser komplexe Prozess stützt sich nicht nur auf die Aktivität und Größe des Rechenzentrums, sondern berücksichtigt auch externe Daten aus der Umgebung, wie zum Beispiel Wettervorhersagen. Zu dem Paket wird auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) zur Optimierung des Energieverbrauchs gehören.

Die Lösung soll aber nicht nur den Stromverbrauch, sondern auch die Klimatisierungsbedürfnisse von Rechenzentren adressieren. Etwa durch die patentierte Direct Liquid Cooling (DLC)-Lösung von Atos, die den Energieverbrauch durch die Verwendung von bis zu 40 Grad Celcius warmem Wasser als Kühlmedium minimiert.

Auch der IT-Konzern Microsoft testet in einem seiner Rechenzentren in Salt Lake City die Stromversorgung per Wasserstoff. Dort kommen die Brennstoffzellen allerdings nur als Ersatz für Dieselgeneratoren bei der Notstromversorgung zum Einsatz, nicht für die reguläre Versorgung des Rechenzentrums.

 
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