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Enerige & Management > Smart Meter - Wettbewerblicher Messstellenbetrieb 2016 kaum von Bedeutung
Bild: Fotolia.com, unique3d
SMART METER:
Wettbewerblicher Messstellenbetrieb 2016 kaum von Bedeutung
Der Messstellenbetrieb beim Strom wurde im vergangenen Jahr noch fast ausschließlich von den grundzuständigen Verteilnetzbetreibern durchgeführt.
 
Der gemeinsame Monitoring-Bericht von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt, der E&M in einer vorläufigen Fassung vorliegt, enthält im Kapitel über das Zähl- und Messwesen zahlreiche Daten zu grundzuständigen und wettbewerblichen Messstellenbetreibern sowie Zählpunkten. Beteiligt haben sich an der Umfrage der beiden Behörden 816 Unternehmen, die für das Jahr 2016 insgesamt 51 987 882 Zählpunkte gemeldet haben.
 
Verschiedene Rollen im Messstellenbetrieb (Strom) 2016
Quelle: vorläufiger Monitoring-Bericht 2017 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt

Bei der Untersuchung der verschiedenen Rollen im Messstellenbetrieb ergab sich für das vergangene Jahr folgendes Bild: 779 grundzuständige Messstellenbetreiber gaben an, den konventionellen Messstellenbetriebs auszuüben. Insgesamt 442 grundzuständige Messstellenbetreiber hatten bereits Moderne Messeinrichtungen oder Intelligente Messsysteme in Betrieb. Im konventionellen Messstellenbetrieb waren 34 nicht-grundzuständige, also wettbewerbliche Messstellenbetreiber, tätig, und insgesamt 23 betreuten Moderne Messeinrichtungen oder Intelligente Messsysteme.

Das Messstellenbetriebsgesetz schreibt dem Verteilnetzbetreiber grundsätzlich die Rolle des Grundzuständigen Messstellenbetreibers zu. Das Gesetz räumt aber dem Anschlussnehmer auch die Möglichkeit ein, einem Dritten den Messstellenbetrieb zu. Allerdings sind die im bereits seit 2008 liberalisierten Messstellenbetrieb noch gering.

Unabhängig von der Größe des jeweiligen Netzes weist der Monitoring-Bericht die Anteile von wettbewerblichen Messstellenbetreibern an den Zählpunkten in den jeweiligen Verteilnetzgebieten aus. In 799 Netzen hatten die Wettbewerblichen weniger als 1 Prozent der Zählpunkte unter Vertrag. In 27 Netzen hatten sie zwischen 1 und 5 Prozent und in 7 Netzen zwischen 5 und 10 Prozent. Nur in jeweils einem Netzgebiet wurden zwischen 15 und 20 Prozent und mehr als 20 Prozent der Messstellen von Wettbewerblichen Messstellenbetreibern gemanagt.
 
Anteil von wettbewerblichen Messstellenbetreibern (Strom) in Verteilnetzen 2016
Quelle: vorläufiger Monitoring-Bericht 2017 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt

 
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Donnerstag, 02.11.2017, 09:01 Uhr