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Enerige & Management > Statistik - Windausbaukrise schlägt auf Direktvermarktung durch
Bild: Fotolia.com, 3Dmask
STATISTIK:
Windausbaukrise schlägt auf Direktvermarktung durch
Die Photovoltaik ist in diesem Jahr Spitzenreiter bei den neu angemeldeten EEG-Anlagen zur Direktvermarktung, bei der sich die Flaute für die Windkraft an Land deutlich bemerkbar macht.
 
 Für diesen Dezember haben die vier Übertragungsnetzbetreiber Tennet, 50Hertz, Amprion und Transnet BW in ihrer gemeinsamen monatlichen Pflichtmitteilung bei der Direktvermarktung von Strom aus EEG-Anlagen via Marktprämie ein Plus von gut 174 MW gemeldet. Damit liegt das Gesamtvolumen nunmehr bei rund 79.657 MW.

Die geringe Steigerung des Vermarktungsportfolios im Dezember spiegelt mehr oder weniger die Entwicklung für das Gesamtjahr wider. Das Plus von 4.354 MW lag deutlich unter früheren Spitzenwerten, die bei 7.000 MW und mehr lagen. Was vor allem mit der Krise beim Ausbau der Windkraft an Land zusammenhängt: Nach der Statistik der vier Übertragungsnetzbetreiber betrug die Leistung der in diesem Jahr neu zur Direktvermarktung angemeldeten Windturbinen lediglich 929 MW. Kein Wunder, dass selbst auf See mehr an neuer Vermarktungsleistung zusammengekommen ist, nämlich 1.150 MW.

Sozusagen Spitzenreiter unter den Neuanlagen ist die Photovoltaik, bei der es in diesem Jahr eine Steigerung von 2.031 MW gegeben hat. Gemessen an der bundesweit installierten Leistung von rund 49.300 MW wird mit nunmehr 13.985 MW weniger als 30 % der vorhandenen Anlagenleistung direktvermarktet, was bedingt ist durch die vielen kleinen Hausdachanlagen.

Dass es auch beim Ausbau der Biomasse stockt, lässt sich ebenfalls an der Jahresbilanz für die Direktvermarktung ablesen: Mit einer für diesen Dezember erwarteten Leistung von 6.452 MW gab es heuer lediglich ein Plus von 201 MW.
Nach wie vor keine Rolle spielt für die Betreiber von EEG-Anlagen die sonstige Direktvermarktung als Vermarktungsoption. Das Interesse ist sogar rückläufig: Gestartet war die sonstige Direktvermarktung in diesem Jahr mit einer Leistung von 291,71 MW, für Dezember sind nur noch 230,75 MW gemeldet worden.

 
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Dienstag, 10.12.2019, 11:12 Uhr