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Enerige & Management > Bilanz - Wingas erfolgreich am Heimatmarkt
Bild: Fotolia.com, Rynio Productions
BILANZ:
Wingas erfolgreich am Heimatmarkt
Mit einem Absatzplus von mehr als 10 % trotzte die Wintershall-Tochter Wingas im vergangenen Jahr der vielfach beklagten Stagnation am Erdgasmarkt.
 
Der Kasseler Erdgas-Großhändler Wingas hat im Geschäftsjahr 2014 seinen Absatz auf 497,1 Mrd. kWh gesteigert und damit einen neuen Rekord erzielt. Im Jahr 2013 lag der Wingas-Absatz um 54,2 Mrd. kWh oder 12,2 % niedriger bei 442,9 Mrd. kWh. „Wir haben uns trotz eines herausfordernden Wettbewerbsumfeldes und des vergleichsweise milden Wetters zu Beginn des Jahres gut behauptet“, sagte Geschäftsführer Gerhard König am 3. Juni in Paris anlässlich der Präsentation der Zahlen am Rande der Weltgaskonferenz. Der Umsatz des Unternehmens erhöhte sich im vergangenen Jahr aufgrund des geringeren Gaspreises nur leicht auf rund 12,6 Mrd. Euro (2013: 12,5 Mrd. Euro).

Das Absatzwachstum basiert nach Königs Angaben auf vermehrtem Handel an Spot- und Terminmärkten, aber auch auf erfolgreichem Vertrieb mit Weiterverteilern, wo die Wingas ihre Position vor allem in Deutschland verteidigt habe. An seinem Heimatmarkt setzte das Unternehmen 2014 etwa 304 Mrd. kWh ab, was rund 20 % des deutschen Gasverbrauchs entsprach.

Rund 40 % des Wingas-Absatzes entfielen auf das europäische Ausland, vor allem auf Österreich und die Tschechische Republik. In Österreich sieht sich das Unternehmen bei 10 % Marktanteil. Neben diesen beiden Ländern waren Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande wichtige Auslandsmärkte.

„Um unser Wachstum weiter zu stützen, haben wir zu Beginn des Jahres vor allem unser europaweites Industriegeschäft gestärkt“, so der Wingas-Geschäftsführer. „Dazu haben wir Vertriebskanäle gebündelt und unsere Verkaufsteams in den einzelnen Absatzregionen stärker miteinander vernetzt.“ Die Strategie sei, den Absatz stärker auf verbrauchsnahe Segmente zu fokussieren.

Der Wärmemarkt sei weiter eine stabile Stütze des Erdgasabsatzes, erläuterte König. Der Geschäftsführer plädierte dafür, mit dem verstärkten Einsatz von Erdgas über alle Bereiche hinweg den CO2-Ausstoß zu senken. Dass dies möglich sei, habe sich in den vergangenen Jahren in den USA erwiesen. „Das zeigt, dass eine gelungene Transformation der Energielandschaft in einem sinnvollen Nebeneinander von traditionellen Energieträgern und den erneuerbaren Energien liegt“, so König in Paris.

 
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Mittwoch, 03.06.2015, 17:55 Uhr