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Enerige & Management > Gas - Wintershall drängt nach Norden
Bild: Fotolia.com, WoGi
GAS:
Wintershall drängt nach Norden
Wintershall baut Explorations- und Produktionskapazitäten in Norwegen aus und startet im Karr-Feld in der Nordsee eine weitere Ölproduktion.
 
Norwegen, neben Russland wichtigster Erdöl- und Erdgaslieferant Europas, ist für die BASF-Tochter Wintershall ein attraktives Terrain. Der Produktionsstart des Knarr-Felds stärke die eigene Position als „einer der großen Produzenten auf dem norwegischen Kontinentalschelf“, teilte das Unternehmen am 18. März mit.

Das 2008 entdeckte Karr-Feld ist ein Ölfeld, auf dem auch Gas und Kondensat gefördert wird. Die tägliche Produktionskapazität wird mit 63 000 Barrel Öläquivalent (boe) angegeben. Wintershall ist an der Lizenz mit 20 Prozent beteiligt. Betriebsführer ist BG Norge, weitere Partner sind das japanische Förderunternehmen Idemitsu, Petroleum Norge und Dea Norge.

Die Wintershall hat ihre Kapazitäten in Norwegen in den vergangenen zwei Jahren erheblich auf ein tägliches Produktionsvolumen von aktuell mehr als 60 000 boe gesteigert; das meiste davon ist Öl. Fundament der Aktivitäten sind rund 50 Lizenzen. Erst im Januar kamen acht neue dazu.

Die BASF-Tochter arbeitet eng mit dem norwegischen Unternehmen Statoil zusammen. Anfang März übernahm sie von Statoil die Betriebsführerschaft auf dem Feld Vega und damit die die erste Sub-Sea-Produktion in Norwegen. Vega liegt im norwegischen Teil der Nordsee und startete im Jahr 2010 mit der Produktion. Wintershall ist mit 55,6 Prozent Anteil Betriebsführer. Partner sind die norwegische Petoro, Bayerngas, GDF Suez aus Frankreich und Idemitsu.

„Um unsere starke Position in Norwegen weiter auszubauen, werden wir unsere eigenen Funde wie Maria oder Skarfjell in die Produktionsphase überführen“, kündigte im März Wintershall-Manager Bernd Schrimpf an. Der Maria-Fund (Wintershall-Anteil: 50 Prozent) mit geplantem Produktionsstart im Jahr 2018 verfügt über geschätzt 180 Mio. boe gewinnbaren Ressourcen.

 
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Donnerstag, 19.03.2015, 17:12 Uhr