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Enerige & Management > Gas - Wintershall schließt VNG-Verkauf ab
Bild: Fotolia.com, WoGi
GAS:
Wintershall schließt VNG-Verkauf ab
Die BASF-Tochter Wintershall setzt mit dem jetzt besiegelten Verkauf ihrer Anteile am Leipziger Gasgroßhändler VNG ihre Konzentration auf das Gasfördergeschäft fort.
 
Das Bundeskartellamt hatte am 23. Oktober der Übertragung der von Wintershall gehaltenen Aktien der VNG Verbundnetz Gas AG (VNG) an den Oldenburger Versorger EWE AG zugestimmt. EWE hält jetzt 63,7 % der VNG-Anteile und hat für die 15,79 %, die bisher im Besitz von Wintershall waren nach Angaben des Verkäufers 320 Mio. Euro bezahlt.

Dies dürfte anderen verkaufswillige Aktionäre einen Anhaltspunkt für den Wert ihrer Beteiligung gegen. Die beiden ostdeutschen Städte Erfurt und Nordhausen haben bekundet, aussteigen zu wollen. Wintershall will sich nach dem VNG-Verkauf auch noch von seiner Gashandelstochter Wingas trennen und seine Beteiligung an den Partner Gazprom abgeben.

Die BASF-Tochter, Deutschlands größter Erdöl- und Erdgasproduzent, kann sich dann ganz auf das Upstream-Geschäft konzentrieren. Im Jahr 2015 soll die weltweite Öl- und Gasförderung der Wintershall auf 160 Mio. Barrel Öläquivalent (boe) ausgebaut. Das entspräche einer Steigerung der Förderung um mehr als die Hälfte innerhalb eines Jahrzehnts. Im Jahr 2013 lag die Förderung bei 132 Mio. boe – drei Viertel davon waren Gas.

Wintershall konzentriert sich bei der Förderung auf die Schwerpunktregion Europa, Russland, Nordafrika, Südamerika sowie zunehmend auch den Mittleren Osten.

 
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Mittwoch, 29.10.2014, 11:23 Uhr