• Erdgas setzt steile Aufwärtsbewegung fort
  • Strom, CO2 und Gas überwiegend fester
  • Widerstreitende Reaktionen aufs neue Klimaschutzgesetz
  • Kabinett beschließt Gesetzesnovelle mit Klimaneutralität bis 2045
  • Südlink jetzt komplett in der Planfeststellung
  • RWE Q1: Ergebnis geschrumpft, Prognose bekräftigt
  • MVV steigert Ergebnis
  • Verbund: Quartalsgewinn sinkt um 7,6 %
  • Engie verliert Steuervorteil
  • Enapter entwickelt AEM-Elektrolyseur der Megawattklasse
Enerige & Management > Stadtwerke - Woste lässt seine Zukunft offen
Bild: Fotolia.com, nmann77
STADTWERKE:
Woste lässt seine Zukunft offen
Im Oktober läuft der Vertrag des Vorstandsvorsitzenden der Thüga aus. Jetzt beginnt bei dem Stadtwerkeverbund ein Strategieprozess. Dann soll über Personalfragen entschieden werden.
 
Ewald Woste, Vorstandsvorsitzender der Thüga und Präsident des BDEW, hat es bei der Bilanzpressekonferenz am 26. Mai offen gelassen, ob er in beiden Ämtern für eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht. „Das klügste ist, bei solchen Fragen die Klappe zu halten“, sagte Woste auf die Frage, ob er im Juni noch einmal als BDEW-Präsident antreten wird.

Sein Vertrag als Vorstandsvorsitzender der Thüga laufe Ende Oktober aus, sagte Woste auf Nachfrage. „Die Diskussion über eine Vertragsverlängerung ist etwas ganz normales in meinen Augen.“ Der Manager bekannte sich ausdrücklich zu dem Geschäftsmodell der Thüga, über Beteiligungen an Versorgern deren Geschäft zu unterstützen: „Ich stehe zum Thüga-Modell. Ich liebe dieses Modell“, sagte Woste. Er habe 2009 alle Kraft daran gesetzt, die Thüga als ganzes aus dem Eon-Konzern herauszulösen und nicht zu zerschlagen: „Ich halte das Thüga-Modell weiter für das richtige Modell.“ In der Energieversorgung müsse künftig um jedes Dach und um jeden Keller der Kunden gekämpft werden. „Wie soll das besser gehen als in dieser dezentralen Struktur?“, fragte Woste. Wenn das Thüga-Modell die weitere Basis sei, würde er sich gern für eine weitere Amtszeit als Vorstand bewerben. „Es hängt immer, wenn Sie ein Unternehmen führen, an der Frage, wo soll sich dieses Unternehmen hin entwickeln. Ich mache mal ein extremes Beispiel: Wenn man sagt, wir verkaufen das Unternehmen, ist es eine ganz andere Herausforderung, als wenn man das Unternehmen behält.“ Diese Diskussion solle jetzt bei der Thüga geführt werden. Das Unternehmen werde einen externen Berater auswählen und einen Strategieprozess starten. In einer Reihe von Punkten, wie beispielsweise dem gemeinsamen Einkauf von Strom und Gas über die Thüga-Tochter Syneco, Investitionen in erneuerbare Energien oder beim Thema Innovationen sei es gelungen, über eine Plattformstrategie in der Zusammenarbeit Synergien zu heben. Bei dem nun beginnenden Strategieprozess solle auch geprüft werden, ob es weitere Punkte für solche Zusammenarbeiten zwischen den Beteiligungsunternehmen gebe. Die Innovationsplattform der Thüga arbeite gerade an einem Smart-Meter-Produkt. Eine Möglichkeit für die Zukunft sei auch, den Kunden Photovoltaikanlagen in Kombination mit Energiespeichern anzubieten.

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Montag, 26.05.2014, 17:12 Uhr