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Enerige & Management > F&E - Zentrum Digitale Energie soll beim Strukturwandel helfen
Bild: shutterstock
F&E:
Zentrum Digitale Energie soll beim Strukturwandel helfen
Der Startschuss für das Fraunhofer-Zentrum Digitale Energie in Aachen ist mit der Übergabe der Förderbescheide gefallen.
 
Ziel der Einrichtung ist es, das Rheinische Revier beim Strukturwandel durch den Kohleausstieg zu unterstützen. Wie es in einer Mitteilung von Fraunhofer heißt, sollen „Grundlagen für technisch zuverlässige, vor Angriffen sichere und wirtschaftlich attraktive digitalisierte Energieinfrastruktur gelegt und in den Betrieb überführt werden“.

Das Zentrum wird durch die Fraunhofer-Institute für Angewandte Informationstechnik FIT und für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE mit den Energietechnik-Instituten IAEW und Eon ACS an der RWTH Aachen aufgebaut.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert in einer ersten Phase das Fraunhofer-Zentrum Digitale Energie mit 5,1 Mio. Euro. Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel übergab die offiziellen Förderbescheide im Rahmen einer Pressekonferenz an Prof. Stefan Decker und Prof. Matthias Jarke, Institutsleiter des Fraunhofer FIT.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hob in einer Video-Botschaft die Einmaligkeit und Bedeutung der Einrichtung für die Region hervor: „Mit dem Aufbau des Fraunhofer-Zentrums Digitale Energie in Aachen entstehen rund 100 tarifgebundene Arbeitsplätze. Das ist nicht nur für die Region eine gute Nachricht, sondern auch für das Innovations- und Energieland Nordrhein-Westfalen." Dieses sei Vorreiterland bei der Energiewende. Die Kombination aus innovativer Spitzenforschung, qualifizierten Fachkräften und einem direkten Forschungstransfer in praktische Anwendung erzeuge einen enormen Standortvorteil für das Rheinische Revier, betonte Laschet.

Laut Matthias Jarke bündelt die neue Einrichtung die Expertise von renommierten RWTH-Lehrstühlen der Energietechnik und Informatik (RWTH Aachen) mit tiefem Wissen über Digitalisierung und deren Finanzmanagement (Fraunhofer FIT) sowie IT-Sicherheit (Fraunhofer FKIE). Das Zentrum adressiere gezielt drei Säulen: Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Geschäftsmodelle, Aus- und Weiterbildung zur Gewinnung qualifizierten Personals sowie Testen und Prüfen zur Sicherstellung der Integrierbarkeit von Forschungsergebnissen in Produkte und Dienstleistungen.

Das Fraunhofer-Zentrum Digitale Energie wurde als eine Erstmaßnahme für den Einstieg in einen erfolgreichen Strukturwandel im Rheinischen Revier ausgewählt. Die jetzt zur Verfügung gestellten Fördermittel dienen der Anschubfinanzierung eines Neubauvorhabens in Form von Planungs- und Vorbereitungsaufgaben, ersten Investitionen in technische Ausstattung sowie der Entwicklung von Weiterbildungsmaßnahmen.
 

 
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