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Enerige & Management > F&E - Forschung auf dem Wasserstoff-Campus startet
Bild: Fotolia, alphaspirit
F&E:
Forschung auf dem Wasserstoff-Campus startet
In den Wasserstoff-Campus auf dem Werksgelände des Fahrzeugbauers MAN kommt Leben: Forscher der TH Nürnberg beziehen ihre Räume. Im Fokus steht die Entwicklung H2-basierter Antriebe.
 
"Der Bezug der Räume ist ein wichtiger Meilenstein bei der Einrichtung des Wasserstoff-Campus", versichert Frank Opferkuch. Wie der Professor zur dezentralen Energiewandlung und -speicherung an der Technischen Hochschule (TH) Nürnberg ausführt, entstehen in dem Campus speziell ausgestattete Labore und Prüfstände. Mit diesen wollen die Forscher und die MAN Truck & Bus an neuen Technologien für wasserstoffbasierte Antriebssysteme von Nutzfahrzeugen arbeiten.

Das Zentrum ist als Joint Lab von MAN, der TH Nürnberg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) geplant. Im Oktober vergangenen Jahres hatten die Partner dazu ihre Unterschrift unter eine Kooperationsvereinbarung gesetzt (E&M berichtete). Das Besondere daran laut MAN zum damaligen Zeitpunkt: Erstmals betreiben Hochschulwissenschaftler und Studierende gemeinsam mit den Entwicklern eines Fahrzeugherstellers direkt auf dessen Werksgelände ein gemeinsames Labor zur Erforschung der Wasserstofftechnologie. 

Die Arbeit der Partner soll die gesamte Wertschöpfungskette der Antriebsform abdecken: von der umweltfreundlichen Erzeugung des Wasserstoffs über die Distribution und Infrastruktur, der Energiewandlung zurück zu Strom bis hin zur Anwendung der Technik beim Kunden im Fahrzeug. 

Forschung stark an der Praxis orientiert

Bei der Entwicklungsarbeit setzt das Team auf eine Rollenverteilung: Die Wissenschaftler der FAU sollen den Schwerpunkt auf die Grundlagenforschung legen. Die TH Nürnberg will die Brennstoffzellen und Batterien im Labor charakterisieren und ihre Alterungsverfahren untersuchen. Zudem sollen brennstoffbasierte Antriebssysteme modelliert und anwendungsnahe Testverfahren für Brennstoffzellenstacks und Batteriesysteme entwickelt werden.

Wie Opferkuch aufführt, sollen auch Bildungs- und Weiterbildungsangebote für Anwender und Entwickler angeboten werden, um den Transformationsprozess hin zu neuen Antriebstechnologien zu unterstützen.

Der MAN schließlich obliegt die Umsetzung der Forschungsergebnisse bei Wasserstoff-Brennstoffzellen und Wasserstoff-Verbrennungsmotoren in Lastwagen und Bussen. 

 
Versuchsanlage für Batteriesysteme auf dem Wasserstoff-Campus
Bild: TH Nürnberg, Tim Neiertz

 

 
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