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Enerige & Management > Regenerative - Solar stellt Wind wieder in den Schatten
Bild: Eisenhans / Fotolia
REGENERATIVE:
Solar stellt Wind wieder in den Schatten
Das Trauerspiel beim Ausbau von Onshore-Windenergie geht weiter, wie die jüngste gemeinsame Ausschreibung für Solar- und Windenergieanlagen an Land der Bundesnetzagentur zeigt.
 

Für die gemeinsame Ausschreibung zum Gebotstermin 1. April 2020 wurden 113 Gebote im Umfang von 553.169 kW fristgerecht eingereicht, teilte die Bundesnetzagentur mit. Die ausgeschriebene Menge von 200.000 kW war erneut deutlich überzeichnet.

Die Gebote bezogen sich aber ausschließlich auf Solaranlagen. Für Windenergieanlagen wurden erneut keine Gebote abgegeben. Insgesamt hat die Bundesnetzagentur letztlich 30 Gebote mit einer Leistung von 203.721 kW bezuschlagt. Diese verteilen sich auf Flächen in zehn Bundesländern, darunter insbesondere Bayern (75.476 kW für 10 Zuschläge), Saarland (40.000 kW für 4 Zuschläge), Brandenburg (35.281 kW für 2 Zuschläge) und Sachsen-Anhalt (23.907 kW für 4 Zuschläge). 

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte liegen zwischen 4,97 Ct/kWh und 5,61 Ct/kWh (Vorrunde 4,88 bis 5,74 Ct/kWh). Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt in diesem Verfahren 5,33 Ct/kWh. Damit liegt der Durchschnittswert etwas unterhalb des Vorrundenwertes von November 2019 (5,40 Ct/kWh), aber oberhalb des Durchschnittswertes für die letzte technologiespezifische Solarausschreibung im März 2020 (5,18 Ct/kWh). 

Besonderes Vorgehen aufgrund von Corona

Aufgrund der Corona-Pandemie wird entgegen dem üblichen Vorgehen die Zuschlagsentscheidung zunächst nicht im Internet bekannt gegeben, so die Bundesnetzagentur. Zugunsten der erfolgreichen Bieter beginnen damit wichtige Fristen vorerst nicht zu laufen. Nach Beruhigung der Lage wird die Bekanntgabe nachgeholt. 


 
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Mittwoch, 20.05.2020, 14:29 Uhr