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Enerige & Management > IT - Stadtwerke machen sich für 450-MHz-Frequenz stark
Bild: Foto: Pixabay
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Stadtwerke machen sich für 450-MHz-Frequenz stark
Der Unterstützerkreis der Versorger-Allianz wächst weiter. Mittlerweile stehen mehr als 180 Unternehmen hinter der Initiative.
 
Nach Angaben von Theo Waerder haben sich das Kreiswasserwerk Cochem-Zell, die Stadtwerke Bad Salzuflen, die Netzgesellschaft der Stadtwerke Wiesbaden, die Netzgesellschaft der Stadtwerke Bielefeld und der Wasserverband Aabach Talsperre der kommunalen Initiative angeschlossen.

Besonders hob der Vorstand der Versorger-Allianz 450 – im Hauptberuf Geschäftsführer der Bonn-Netz GmbH – den Beitritt der Stadtwerke Essen hervor. Es sei eines der bedeutendsten kommunalen Versorgungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, das sich durch „richtungsgebende Innovationskraft“ auszeichne. „Die jetzt erfolgte Unterstützung der Versorger-Allianz 450 sehen wir deshalb auch unter diesem Gesichtspunkt als besondere Auszeichnung“, schreibt Waerder an die Mitglieder und Förderer.

Mittlerweile unterstützen mehr als 180 Unternehmen die Versorger-Allianz 450, die selbst noch als Verein organisiert ist. Aus diesem soll ein Joint Venture hervorgehen, das sich dann um die Zuteilung einer 450-MHz-Lizenz bewirbt – sofern nach der interministeriellen Abstimmung zwischen Bundesinnen-, Bundesverteidigungs- und Bundeswirtschaftsministerium der Energiewirtschaft die Frequenz zugewiesen wird.

Waerder betont, bei einer Entscheidung für die Energiebranche könne ein flächendeckendes, spartenübergreifendes langwelliges Funknetz zeitnah realisiert werden, es sei „auch schon von der Branche durchfinanziert“. Angesichts der Belastung der öffentlichen Haushalte und der Folgekosten im Zuge der Corona-Pandemie wäre über Jahre die Finanzierung eines Netzes für die Sicherheitsbehörden von staatlicher Seite dagegen wohl nicht mehr möglich. „Auch diese Erkenntnis sollte eine baldige Entscheidung pro Energie- und Wasserwirtschaft ermöglichen“, schreibt der Vorstand der Versorger-Allianz.

Unterstützer decken ein Drittel der bundesdeutschen Fläche ab

Gerade in einer Krisensituation wie zurzeit, stünde mit einer schwarzfallfesten 450-MHz-Frequenz eine Kommunikationslösung zur Verfügung, die trotz Ausgangssperren und sonstiger Beschränkungen eine zuverlässige Überwachung und Steuerung komplexer Anlagen und Prozesse gewährleiste.

Nach Angaben von Waerder steht der aktuelle Unterstützerkreis der kommunalen Initiative für die Versorgung von mehr als 50 % der gesamtdeutschen Bevölkerung und deckt rund ein Drittel der bundesdeutschen Fläche ab.

Neben der Versorger-Allianz hofft auch 450 Connect, ab 2021 eine Linzenz zu erhalten. Die Tochtergesellschaft des niederländischen Alliander-Konzerns besitzt eine bis zum 31. Dezember 2020 befristete Lizenz und baut derzeit mit einigen größeren kommunalen Unternehmen, darunter die Rheinenergie und EWE, regionale 450-MHz-Netze auf.

 
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Mittwoch, 08.04.2020, 14:27 Uhr