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Enerige & Management > KWK  - Innio und Exxon stellen erstes gemeinsames Produkt vor
Bild: INNIO Jenbacher J620
KWK :
Innio und Exxon stellen erstes gemeinsames Produkt vor
Innio Jenbacher und Exxon Mobil haben ein neues Schmiermittel für ergdasbetriebene Innio-Motoren auf den Markt gebracht.
 
Der Öl- und Gaskonzern Exxon Mobil und der BHKW-Hersteller Innio Jenbacher arbeiten seit Anfang des Jahres zusammen. Nun haben die Unternehmen gemeinsam das neue Schmiermittel „Jenbacher N Oil 40“ für Innio Jenbacher Motoren der Baureihen 2, 3, 4, 6 und 9 auf den Markt gebracht. Dies sei das erste „sichtbare Resultat der Kooperation“, teilten beide Firmen mit.

Mit dieser Zusammenarbeit wollen sie ihr Know-how nutzen, um den wachsenden Anforderungen an die Schmierung von Gasmotoren gerecht zu werden. Neben dem neuen, gemeinsam vermarkteten Gasmotorenöl stehen dafür noch weitere Produkte in Planung, so Innio. Der Vertrag für eine langfristige Zusammenarbeit wurde im Mai 2020 unterzeichnet.

Das neue Schmiermittel Jenbacher N Oil 40 verdoppelt laut den Angaben von Exxon Mobil sowohl die Öl- als auch die Filterlebensdauer. „Was die Betreiber zusätzlich freuen wird, ist die Tatsache, dass dieser eine Schmierstoff für die gesamte Palette der erdgasbetriebenen Jenbacher Motoren verwendet werden kann. Dadurch werden auch die Lagerhaltungskosten für Betreiber mit mehreren unterschiedlichen Jenbacher Motoren optimiert“, sagt Elisabetta Scossa, Europe Energy Manager von Exxon Mobil.

Innio ist seit Ende 2018 eine Gesellschaft des amerikanischen Unternehmens Advent International. Unter der gemeinsamen Dachmarke Innio werden seitdem die beiden Namen Jenbacher und Waukesha als eigenständige Produktmarken geführt. Das Unternehmen bietet neben den Motoren auch digitale Plattformen und ergänzende Serviceleistungen an. In dem neuen Namen sollen „Innovation“ und „Engineering“ anklingen, die bisherigen Jenbacher- und Waukesha-Farben Grün und Rot erscheinen im Logo. Das Portfolio umfasst Industriegasmotoren im Leistungsbereich zwischen 200 kW und 10 MW.
 

Heidi Roider
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