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Enerige & Management > Vertrieb - Ganzheitliches Fernwärmekonzept
Bild: ty, Fotolia
VERTRIEB:
Ganzheitliches Fernwärmekonzept
Bilfinger, Procom sowie Nusser & Partner haben ein neues Fernwärmekonzept mit dem Namen „ScalGrid“ entwickelt. Es ist für Kommunen und die Industrie gedacht.
 
Das Fernwärmekonzept Scale Grid setzt laut dem Industriedienstleister Bilfinger „auf die Einbindung industrieller Abwärme in die Fernwärmeversorgung sowie ein intelligentes Temperaturmanagement im Gesamtnetz“. Bilfinger kooperiert dazu mit zwei Partnern: Der IT-Spezialist Procom aus Aachen liefert die Analysen über den Energiemarkt sowie die Preisentwicklung. Die Wiener Beratungsgesellschaft Nusser & Partner übernimmt die Kommunikation mit allen Anspruchsgruppen. Bilfinger ist verantwortlich für die technische Entwicklung und die Projektumsetzung.

„Scale Grid nützt allen Beteiligten: Stadtwerke können aus Fernwärmenetzen mehr Geld schöpfen, Kommunen senken ihren CO2-Ausstoß, Industrieunternehmen verkaufen ungenutzte Energie und Verbraucher profitieren von einer störungsfreien und stabilen Wärmeversorgung zu attraktiven Preisen“, sagt Christian Strondl, Geschäftsführer der Bilfinger Bohr- und Rohrtechnik GmbH.

Die drei Unternehmen bieten für den jeweiligen Kunden nach eigener Aussage einen ganzheitlichen Ansatz: Die Software von Procom bildet das Fernwärmenetz inklusive aller Rahmenbedingungen ab und prognostiziert Nachfrage, Wetter und Marktpreise. Auf dieser Basis können laut Bilfinger die Stadtwerke und die Industrieunternehmen entscheiden, welche Form der Energieerzeugung gerade wirtschaftlicher ist. Bei niedrigen Strompreisen sei es beispielsweise für kommunale Versorger kaum lohnend, die selbst produzierte Energie zu verkaufen. Dann sei die Umwandlung von Strom in Wärme und deren Speicherung ratsam.
 
Hochdruck-Wärmespeicher von Bilfinger in Wien
Bild: Bilfinger SE

Parallel profitieren Betriebe, die ihre industrielle Abwärme dezentral ins Netz einspeisen. Bilfinger optimiert nach eigener Aussage dazu die Wärmeströme im Betrieb, identifiziert mögliche Einsparungen und bewertet, ob und in welchem Ausmaß sich die industrielle Abwärme weiter nutzen lässt.

 
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Dienstag, 16.10.2018, 12:49 Uhr