• Strom leichter, CO2 schwächer, Erdgas meistens schwach
  • Mainova macht Straßenleuchte zum Hotspot
  • Ohne Klimaprämie wird Energie teurer warnt Verivox
  • Siemens Gamesa reicht neuerdings Stahlkosten durch
  • Würzburger Versorger kommt glimpflich durch die Pandemie
  • Strompreis-Explosion macht Braunkohle wieder rentabel
  • Supercomputer "HoreKa" am KIT eingeweiht
  • Dorfen schließt zwei Großprojekte ab
  • Mixed-Matrix-Membran trennt CO2 effizient ab
  • Andritz und MAN Energy Solutions vereinbaren Kooperation
Enerige & Management > Strom - Großhandelspreise stiegen in einem Jahr um 11 %
Quelle: Fotolia/galaxy67
STROM:
Großhandelspreise stiegen in einem Jahr um 11 %
Industriestrom in Deutschland wurde laut dem aktuellen Vergleich des Bundesverbands der Energie-Abnehmer (VEA) um 11,8 % teurer im Vergleich zum Juli 2020.
 
Aktuell liege der Großhandelspreis im Durchschnitt bei 17,70 Ct/kWh, ermittelte der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA). Dies sei ein Anstieg von 11,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Juli 2020. „Seit Jahresbeginn 2021 sind die Großhandelspreise nach dem Einbruch in 2020 aufgrund der Corona-Pandemie extrem gestiegen“, erklärt Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA.

Als wesentliche Treiber für die Preisentwicklung verweist Stuke auf die gesetzlichen Veränderungen im Zuge der Energiewende und zahlreich zu entrichtenden Umlagen: Die EEG-, die KWKG-, die §-19-StromNEV-, die Offshore-Umlage und die Abschaltbare-Lasten-Umlage. „Sicherlich hat diese Entwicklung mit dazu beigetragen, dass die Bereitschaft der Kunden immer stärker gewachsen ist, ihren Stromanbieter zu wechseln“, analysiert Stuke. Dennoch falle auf, dass sich einige Kunden erst bei deutlichen Preisunterschieden zum Schritt eines Anbieterwechsels entscheiden.

Die Ergebnisse des Strompreisvergleichs im Detail

Der Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit werde laut VEA ein erheblicher Teil des deutschen Stromnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge im Vergleich basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der 15 Abnahmefälle.

Die größten prozentualen Preissteigerungen gebe es bei der Westnetz mit Sitz in Wesel (15,0 %), der Netze Augsburg (14,9 %) und der Energis Netzgesellschaft mit Sitz in Saarbrücken (14,8 %). Die Preise sind in allen Netzgebieten gestiegen. Die niedrigsten Preissteigerungen waren bei der Westfalen Weser Netz mit Sitz in Hameln (6,3 %), beim Bayernwerk mit Sitz in Regensburg (7,3 %) und der Main-Donau Netzgesellschaft mit Sitz in Nürnberg (7,6 %) zu beobachten.

Nach wie vor seien die Strompreise in den neuen Bundesländern im Vergleich zu den alten höher: So beträgt der durchschnittliche Strompreis in den neuen Bundesländern 18,12 Ct/kWh und ist damit um 0,52 Ct/kWh beziehungsweise um 3 % höher als der mittlere Preis in den alten Bundesländern (17,60 Ct/kWh). Die Differenz zwischen dem nach diesem Vergleich preisgünstigsten (Stadtwerke Kiel Netz mit 15,83 Ct/kWh) und teuersten Netzgebiet (Schleswig-Holstein Netz mit 19,67 Ct/kWh) beträgt 3,83 Ct/kWh beziehungsweise 24,2 %.
 
Strompreisvergleich im zweiten Quartal 2021.
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken
 Quelle: VEA

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 8.93
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 21.07.2021, 11:15 Uhr